Handlungsfeld 5

Kirchliche Arbeit an den Hochschulen

Persönliche Beratung und kompetente Ansprechpartner: An fast allen Hochschulstandorten Bayerns ist die Evangelische Kirche mit Studierenden- und Hochschulgemeinden (ESG) präsent.

In einem Umfeld, das heute mehr denn je mit wegweisenden Zukunftsthemen und ethischen Fragestellungen befasst ist und Studierenden immer mehr Leistung und Anpassung abverlangt, mischt sich Kirche in den Diskurs ein, bietet Lebensbegleitung und Heimat auf Zeit.

Evangelische Studierenden- und Hochschulgemeinden

  • sind da für Menschen, die an Hochschulen studieren, lehren und arbeiten, und nehmen teil am Leben der Hochschulen.
  • nehmen sich Zeit, bieten Seelsorge und Unterstützung an und begleiten bei der Suche nach Orientierung.
  • eröffnen Freiräume für Begegnung und Dialog und bieten ein Zuhause für Gemeinschaft und gelebten Glauben.

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Alle in einem Boot
Natrlich kooperativ
Raus ins Grne

Vom Ruhepol im Universitätsbetrieb bis hin zum ethischen Mahner: Ausprägung, Programm und Engagement der kirchlichen Präsenz auf dem Campus können je nach Hochschule, Räumlichkeiten und ökumenischer Situation sehr variieren.

Die 28 Studierenden- und Hochschulgemeinden in Bayern arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kirche und der Wissenschaft(en) und werden als neutrales und kritisches Gegenüber sowie als zugewandte Dienstleister für Studierende, Lehrende, Mittelbau und Mitarbeitende geschätzt.

Die von den Hochschulen vorangetriebene Internationalisierung bringt eine Steigerung der Arbeit mit internationalen Studierenden mit sich. Dabei stehen interkulturelle, interreligiöse und entwicklungspolitische Fragestellungen, aber auch konkrete diakonische Unterstützung im Vordergrund.

(Die meisten Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinden arbeiten eng mit ihren katholischen Hochschulgemeinden zusammen. Gerade an kleineren Standorten sind Hochschulgemeinden auch ökumenisch verantwortet.)


22.01.2016 / Anne Lüters