Wahrung der freiheitlichen Demokratie

Gegen rechts

Spielfiguren

Toleranz gegenüber der Andersartigkeit des Menschen ist eine wichtige Tugend der ELKB - deshalb kämpft sie leidenschaftlich gegen Rechts.

Bild: iStockPhoto / fotobauer

Rechtsextremismus ist eine umfassende Bedrohung: Einzelne Menschen werden psychisch und physisch attackiert.

Die Gesellschaft wird bedroht, besonders das friedliche Zusammenleben von Menschen in Vielfalt und Verschiedenheit. Die freiheitliche Demokratie und der Rechtsstaat sollen abgeschafft werden. Damit bedroht der Rechtsextremismus alles, wofür die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) steht.

Die ELKB ist deshalb fast flächendeckend in den Bündnissen gegen Rechtsextremismus präsent und bildet gemeinsam mit anderen Religionsgemeinschaften und den Gewerkschaften deren Rückgrat. Sie übernimmt Verantwortung dafür, dass diese Bündnisse vor Ort arbeitsfähig sind und ist darin ein kontinuierlicher und verlässlicher Partner.

Mehr zum Thema

Die bayerische Landeskirche nimmt eine führende Rolle im „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ein. Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm ist Sprecher der mittlerweile insgesamt 50 Bündnismitglieder, die Geschäftsstelle ist angesiedelt im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Alexandersbad.

Innerhalb der bayerischen Landeskirche gibt es einen halbjährlich tagenden Runden Tisch mit rund 30 Personen. Für Kleinprojekte beziehungsweise Aktionen gegen Rechtsextremismus ist ein Sonderzuschusstopf geschaffen worden (bis zu 1.000 Euro). Derzeit wird ein Handlungskonzept der Landeskirche entwickelt.


12.02.2016 / Andrea Seidel