Familien in allen ihren Formen stärken
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Handlungsfeld 2
Familien und Alleinerziehende
„Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt ganz entscheidend von der Zukunft der Familien ab.“ Dieser Satz wird häufig zitiert. Will er ernst genommen sein, bedarf es vielfältige Maßnahmen der Ausgestaltung.
Familien sind im Fokus von Politik und Gesellschaft, von Kirche und Diakonie: Familien sind darauf angewiesen, zur Erfüllung ihrer Aufgaben zuverlässige positive Rahmenbedingungen zu haben. Das heißt, Familien brauchen eine unterstützende soziale Infrastruktur wie bedarfsgerechte Kinderbetreuung, familienorientierte Schulen und Arbeitsplätze, Familienberatung und Elternbildung. Sie brauchen familiengerechte Wohnungen und ein familienfreundliches gesellschaftliches Klima.
Die aktuelle demografische und die gesellschaftliche Entwicklung und deren Begleiterscheinungen bringen weitreichende Veränderungen auch für das Miteinander und die Arbeit in Kirchengemeinden, in Bildungsstätten und Kindertageseinrichtungen mit sich und machen die Zukunftsplanung zu einer großen Herausforderung für die Akteure und deren Zusammenspiel.
In der Evangelischen Fachstelle Südbayern liegt der Schwerpunkt auf Seminaren, Beratung, Freizeiten, Gottesdiensten, Tagesausflügen. Ein „Oma-Opa-Service“ trägt den Entwicklungen im städtischen Raum Rechnung. Hier sind Alleinerziehende besonders auf diese Hilfe angewiesen. Darüber bietet die Fachstelle ein Spielzimmer an, in dem auswärtige Männer (und Frauen) mit ihren Kindern in Kontakt treten können, was in der Wohnung des geschiedenen Ehepartners oft nicht möglich ist.
Schwerpunkte der Evangelischen Fachstelle für Nordbayern sind Einzelberatungen, Gruppen, Angebote für jung verwitwete Mütter und Väter sowie Seminare (z.B. thematischer Samstagsbrunch, Pilgertage, Wochenendfreizeiten, Treffunkte, Trauerseminare).
27.08.2026
Andrea Seidel