Handlungsfeld 3

Religionsunterricht

Der Film skizziert das Berufsbild des Religionspädagogen / der Religionspädagogin.

Mehr als 400.000 Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen in Bayern besuchen den evangelischen Religionsunterricht.

Davon nehmen rund 40.000 Kinder und Jugendliche auf Antrag am evangelischen Religionsunterricht teil; sie sind nicht evangelisch. Durchschnittlich für zwei Unterrichtsstunden pro Woche über neun bis 13 Jahre hinweg begegnen die Schülerinnen und Schüler den Grundlagen des christlichen Glaubens.

Damit ist der Religionsunterricht das zentrale evangelische Angebot für Kinder und Jugendliche, um mit christlichen Inhalten bekannt und vertraut zu werden. Im Religionsunterricht werden sie in die Weltsicht des christlichen Glaubens eingeführt und auf ihrem Weg zur Selbstfindung begleitet.

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Verantwortet wird der Religionsunterricht gemeinsam durch den Staat und die Kirche: Für die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen ist der Freistaat Bayern verantwortlich. Die Inhalte des Religionsunterrichts verantwortet die Landeskirche.

In Bayern unterrichten rund 6.200 Lehrkräfte das Fach Religion an sämtlichen allgemeinbildenden Schulen (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus), darunter rund 1.300 Pfarrerinnen und Pfarrer.

Für die Aus-, Fort- und Weiterbildung aller Religionslehrkräfte spielt das Religionspädagogische Zentrum Heilsbronn (RPZ) eine zentrale Rolle. In Kursen und Tagungen bekommen die Lehrkräfte wichtige Impulse und Gelegenheit zum Austausch. Das RPZ ist – mit der Gymnasialpädagogischen Materialstelle in Erlangen – auch Anlaufstelle für Unterrichtsmaterialien und Arbeitshilfen.


22.02.2016 / Andrea Seidel