Handlungsfeld 2

Gut älter werden

Ein Mann und eine Frau

Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind das Rückgrat der Kirchengemeinden - bei der ELKB kann man gut älter werden.

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„Sorgende Gemeinde werden“ ist die Antwort der bayerischen Landeskirche auf den demografischen Wandel.

Ältere Menschen sind die Stütze unserer Kirche und unserer Gesellschaft

Mit ihrer gesamten Lebenserfahrung bringen sich ältere Menschen ein. Sie übernehmen Verantwortung im Kirchenvorstand, unterstützen junge Familien als Leih-Oma, Vorlese-Großväter oder sind Paten für den Übergang Jugendlicher ins Berufsleben. Sie bauen Nachbarschaftsprojekte für pflegebedürftige Menschen auf, entwickeln missionarische Angebote, arbeiten in der Seelsorge, engagieren sich bei Festen und diakonischen Projekten.

Ältere haben ein Recht auf Inklusion

Viele Schritte auf dem Weg ins Alter sind mit Einsamkeitserfahrungen und existenziellen Erschütterungen verbunden.

Mehr zum Thema

Seelsorge, Trauerbegleitung, Besuche, Bildungsangebote, Fahr- und Einkaufsdienste, Angehörigenberatung bis hin zur Sterbebegleitung helfen, diese Lebensphase in Würde zu gestalten und Teilhabe zu gewährleisten.

Milieu, Lifestyle und Lebenslagen: Das Alter ist vielfältig

Nicht jede Gemeinde, nicht jedes Dekanat kann sich allen Sorgen älterer Menschen annehmen, aber sie können „(seel-)sorgende Gemeinde werden“.  „Sorgen“ ist das wechselseitige Geben und Nehmen zwischen Menschen, das einen Rahmen braucht. Kirchengemeinden können dieser Rahmen sein oder als Akteur im Gemeinwesen dazu beitragen, dass Unterstützungsnetzwerke und sorgende Gemeinschaften entstehen.

Der demografische Wandel hat die Kirche erreicht

Die gesellschaftliche und demografische Entwicklung wirkt sich auf Fragen der Generationengerechtigkeit aus, verändert Strukturen sowohl im ländlichen wie im städtischen Raum, stellt Anforderungen in Bezug auf Personalentwicklung und führt die bestehende Pflegestruktur an ihre Grenzen. Die Evangelische Kirche in Bayern bleibt davon nicht unberührt.

Die Alters- und Generationenarbeit im Amt für Gemeindedienst bietet zusammen mit ihren Kooperationspartnern aus Diakonie und Erwachsenenbildung wesentliche Impulse in den oben genannten Themenfeldern.


02.05.2018 / Martina Jakubek