Handlungsfeld 2

Gut älter werden

Ein Mann und eine Frau

Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind das Rückgrat der Kirchengemeinden - bei der ELKB kann man gut älter werden.

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Gemeindebezogene Altersarbeit ist die Antwort der bayerischen Landeskirche auf den demografischen Wandel und auf die veränderten Lebensformen älterer Menschen.

Menschen in der zweiten Lebenshälfte sind das Rückgrat der Kirchengemeinden. Knapp 44 Prozent der Gemeindeglieder in der ELKB sind über 50 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der kirchlich Engagierten liegt bei 52,3 Jahre.

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Mit ihrer gesamten Lebenserfahrung bringen sich ältere Menschen in die Kirche ein. Sie übernehmen Verantwortung im Kirchenvorstand, unterstützen als „Leih-Oma“ beziehungsweise „Leih-Opa“ junge Familien, bauen Nachbarschaftsprojekte für pflegebedürftige Menschen auf, entwickeln missionarische Angebote, arbeiten in der Seelsorge, engagieren sich bei Festen und in der ganz alltäglichen Gemeindearbeit.

Der demografische Wandel hat gravierende Auswirkungen auf Fragen der Generationengerechtigkeit, verändert Strukturen sowohl im ländlichen wie im städtischen Raum, stellt Anforderungen in Bezug auf Personalentwicklung und führt die bestehende Pflegestruktur an ihre Grenzen. Die Evangelische Kirche in Bayern bleibt davon nicht unberührt. Gemeindebezogene Altersarbeit im Amt für Gemeindedienst leistet zusammen mit ihren Kooperationspartnern aus Diakonie und Erwachsenenbildung wesentliche Beiträge in den oben genannten Feldern. Sie bietet Haupt- und Ehrenamtliche qualifizierte Fortbildung, setzt Impulse in Bezug auf aktuelle Themen und unterstützt die Vernetzung der am Thema Interessierten.


08.01.2016 / Martina Jakubek