Handlungsfeld 9

Salutogenese

Mann am Strand im Sonnenuntergang

Atem zu holen zwischendurch ist wichtig, um leistungsfähig zu bleiben.

Bild: ELKB

Schon die Bibel wusste, wie wichtig es ist, dass Menschen gerne und wohlbehalten arbeiten können. Als Arbeitgeber Kirche fühlen wir uns diesem Anspruch verpflichtet und bieten Angebote zum Atem holen.

Seit 2012 gibt es in unserer Landeskirche eine Projektstelle für „Salutogenese“ – ein Wort, das gar nicht so leicht unfallfrei auszusprechen ist! Dabei geht es im Grunde um etwas sehr Einfaches: was kann helfen, dass jeder seine Arbeit gut, gerne und wohlbehalten tun kann – am besten bis zum Ruhestand.

Das Thema hat zwei Gesichtspunkte: auf der einen Seite steht die Arbeit und ihre konkreten Bedingungen; auf der anderen Seite steht der Mensch und das, was er leisten kann. Salutogenese versucht, beide Seiten mitzugestalten: unnötige - oder gar unmögliche - Belastungen durch den Beruf zu verringern und die arbeitenden Personen zu stärken und ihre Ressourcen zu fördern.

Mehr zum Thema

Für die Erfassung und Analyse von Arbeit und deren Bedingungen vor Ort von führen wir Gespräche und Beratungen in Dekanatsbezirken, Pfarrämtern, Einrichtungen und Kindergärten durch. Wir überlegen gemeinsam strukturelle Veränderungen und arbeiten an den Rahmenbedingungen. Als Unterstützung für die Mitarbeitenden aller Berufsgruppen innerhalb unserer Kirche gibt es eine Reihe von Angeboten: Zu „Heilsamen Orten“ muss man sich aber nicht unbedingt für eine längere Zeit von Zuhause fortbewegen. Viele Maßnahmen wie Supervision, Coaching oder Geistliche Begleitung kann man oft in unmittelbarer Nähe finden.


11.01.2016 / Andreas Weigelt