Handlungsfeld 4

Kirchliche Verkehrserziehung

Zebrastreifen

Auch das Verhältnis zwischen Mensch und Verkehr nimmt die Kirche in den Blick

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Die kirchliche Arbeitsgemeinschaft für Verkehrsfragen greift die Probleme der Gestaltung von „Mobilität“ und des Verhältnisses „Mensch und Verkehr“ auf.

Die kirchliche Arbeitsgemeinschaft für Verkehrsfragen in Bayern verfolgt mit ihrer Arbeit das Ziel, die Kirchengemeinden, kirchliche Mitarbeitende, kirchliche Gremien und die Kirchenleitungen auf die Herausforderung hinzuweisen, die die Mobilität und der moderne Verkehr für den einzelnen, die Gesellschaft und die Umwelt bedeuten. Sie bietet Materialien für die Gestaltung von Gottesdiensten und die Gemeindearbeit sowie Arbeitshilfen zur Verkehrserziehung für Unterricht, Erziehung und Bildungsarbeit an. Darin werden Anstöße zur Verkehrserziehung für die verschiedenen Altersgruppen von den Kindergartenkindern bis zu den Senioren gegeben.

Im Zentrum der Botschaften und Informationen stehen auch ethische Überlegungen zum Themenfeld Mensch, Verkehr, Mobilität: Die Verantwortung des Einzelnen für das eigene Leben und das Leben seiner Mitmenschen oder Partnerschaft und Rücksichtnahme als Ausdruck der Nächstenliebe. Die Arbeitsgemeinschaft fördert zudem örtliche und überörtliche Initiativen für ein verantwortungsbewusstes Verkehrsverhalten und unterstützt und begleitet mit Sachkenntnis verkehrspädagogische Maßnahmen anderer Träger.

Die kirchliche Arbeitsgemeinschaft für Verkehrsfragen in Bayern setzt sich aus Vertretern der Evangelisch-lutherischen Kirche und der Katholischen Bistümer in Bayern zusammen. Sie besteht seit 1970 und ist auf Bundesebene Mitglied der evangelisch-katholischen Aktionsgemeinschaft für Verkehrssicherheit.


08.02.2016 / Andrea Seidel