Handlungsfeld 6

Ökumene, Mission, Entwicklungsdienst

Scherenschnitt-Männchen reichen sich die Hand

Die ELKB pflegt die ökumenische Zusammenarbeit vor Ort, den Dialog und das gemeinsame Zeugnis mit den anderen Konfessionen.

Bild: istockphoto/timsa

Ökumene, Mission, Entwicklungsdienst und Partnerschaft

Unsere Kirche ist Teil der weltweiten Kirche Jesu Christi. Kirchengemeinden und

Dekanatsbezirke, Kirchenkreise und Einrichtungen erleben es immer wieder am konkreten Beispiel, wie die Einheit stiftende Kraft des Evangeliums menschliche Grenzen überwindet. Sie lernen, Unterschiede nicht zu überdecken, sondern in ihnen den Reichtum der Verschiedenheit der Konfessionen zu entdecken und die Einheit in versöhnter Verschiedenheit zu bewähren. Auch die großen Themen der Weltgesellschaft und der Globalisierung werden im partnerschaftlichen Miteinander der Kirchen konkret. So werden kirchliche Partnerschaften zum Lernort für Gerechtigkeit, etwa am Beispiel des Klimawandels.

Zitat

Die Einheit der Kirche in versöhnter Verschiedenheit leben.
Partnerschaftliche Zusammenarbeit in den weltweiten kirchlichen Netzwerken pflegen.
Das Verständnis der Religionen und Konfessionen für eine friedliche Welt fördern.

Leitidee Handlungsfeld 6

Die ELKB pflegt die ökumenische Zusammenarbeit vor Ort, den Dialog und das gemeinsame Zeugnis mit den anderen Konfessionen. Zunehmend fördern gemeinsame Vereinbarungen das Miteinander in Gottesdienst, ökumenischem Lernen, öffentlichem Zeugnis und Diakonie. Mit ihren Partnerkirchen innerhalb des Lutherischen Weltbundes arbeiten Gemeinden, Dekanatsbezirke und landesweite Dienste zusammen, damit das gemeinsame Zeugnis des Evangeliums im missionarischen und diakonischen, im liturgischen und entwicklungspolitischen Bereich sichtbar wird.

Die zunehmende Vielfalt der Kulturen und Religionen in Bayern fordert auch von unserer Kirche eine Weitung ihres Horizontes, eine Vertiefung ihres Verständnisses der Religionen und einen klaren Beitrag zu einer offenen Bürgergesellschaft. Dabei ist das Zusammenleben und die Zusammenarbeit mit dem Judentum aus theologischen und historischen Gründen von einzigartiger Bedeutung. Die ELKB hat in den letzten Jahren ihr Verhältnis zum Judentum
weiter geklärt und sich ihrer Geschichte gestellt. Auch das Verhältnis zum Islam hat sich an vielen Orten in den letzten Jahren vertieft. Das gegenseitige Kennenlernen, der Respekt und das gemeinsame Bemühen um Frieden und Toleranz stehen dabei im Mittelpunkt.

Die zunehmende Vielfalt der Kulturen und Religionen in Bayern fordert auch von unserer Kirche eine Weitung ihres Horizontes, eine Vertiefung ihres Verständnisses der Religionen und einen klaren Beitrag zu einer offenen Bürgergesellschaft. Dabei ist das Zusammenleben und die Zusammenarbeit mit dem Judentum aus theologischen und historischen Gründen von einzigartiger Bedeutung. Die ELKB hat in den letzten Jahren ihr Verhältnis zum Judentum
weiter geklärt und sich ihrer Geschichte gestellt. Auch das Verhältnis zum Islam hat sich an vielen Orten in den letzten Jahren vertieft. Das gegenseitige Kennenlernen, der Respekt und das gemeinsame Bemühen um Frieden und Toleranz stehen dabei im Mittelpunkt. 

 

Impulse:

  • Ökumene vor Ort leben.
  • Exemplarisch Gemeinschaft mit Partnerkirchen pflegen.
  • Die Gerechtigkeitsfragen in der Einen Welt thematisieren.
  • Die Begegnung und den Dialog mit dem Judentum weiter vertiefen.
  • Über gegenseitiges Verstehen, Dialog und Zeugnis die Beziehung zum Islam entwickeln.

29.01.2016 / Andrea Seidel
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