Handlungsfeld 10

Gleichstellung

Bleistift

Frauen sind spitze!

Bild: ELKB / fgs

Die Frauengleichstellungsstelle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (fgs) hat die Aufgabe, Gleichberechtigung und tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern einzufordern. 

In Artikel 11 der bayerischen Kirchenverfassung ist festgelegt, die Gleichberechtigung und tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen zu verwirklichen. Seit 1989 stellt sich die Frauengleichstellungsstelle (fgs) dieser Aufgabe: Die fgs wirkt der Benachteiligung von Frauen in allen Bereichen kirchlichen Lebens entgegen und trägt damit zur Verwirklichung einer gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern bei.

Die fgs will die Lebenswirklichkeit, Erfahrungen und Interessen von Frauen in allen Bereichen der Kirche erfassen, sichtbar machen und zur Sprache bringen. Mit vielfältigen Vorschlägen, Arbeitsvorhaben und Stellungnahmen wirkt sie in alle kirchlichen Bereiche hinein. Sie berät Institutionen, kirchliche Leitungsgremien und Einzelpersonen in Hinblick auf Gleichstellungsarbeit und Frauenförderung und begleitet die Gleichstellungsbeauftragten nach dem kirchlichen Gleichstellungsgesetz. Sie setzt sich für verstärkte Vertretung von Frauen in Leitungspositionen und Gremien ein.

Wir begleiten und gestalten die kirchliche Gesetzgebung mit

Lupe,© ELKB / fgs

Kirchliches Gleichstellungsgesetz als PDF

Wir beraten zusammen mit der Fachstelle für Frauenarbeit im Frauenwerk Stein zu Mentoring-Projekten für ehrenamtlich engagierte Frauen in der bayerischen Landeskirche

Bügeleisen,© ELKB / fgs

Wir vergeben den landeskirchlichen Argula-von-Grumbach-Preis für Frauen- und Gleichstellungsförderung

Bleistift,© ELKB / fgs

Ansprechstelle für Opfer sexualisierter Gewalt

Betroffene und Zeugen einer Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung im kirchlichen Bereich sowie Angehörige der Betroffenen können sich an die Ansprechstelle für Opfer sexualisierter Gewalt wenden. Die Mitarbeitenden – ein interdisziplinäres Team von drei Personen – nehmen das Anliegen auf, beraten und vermitteln weiterführende Hilfen wie zum Beispiel Erstberatung durch einen unabhängigen Rechtsanwalt oder eine unabhängige Rechtsanwältin, Maßnahmen der therapeutischen Krisenintervention sowie therapeutische oder seelsorgliche Begleitung. Weitere Informationen im Internet.

Stiftung und Gleichstellungsförderpreis

Rund um die Person Argula von Grumbachs (1492 – nach 1563), einer couragierten Verfechterin der Reformation in Bayern, hat die Frauengleichstellungsstelle viele Angebote und Aktionen entwickelt: von einer Radtour zu den Wirkungsstätten über eine eigene Stiftung bis hin zu einem nach ihr benannten Gleichstellungsförderpreis.

Die Argula-von-Grumbach-Stiftung fördert die Gleichstellung von Mann und Frau in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Sie will die Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen im gesellschaftlichen und kirchlichen Kontext unterstützen.

Die Stiftung ist eine nicht rechtsfähige kirchliche Stiftung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit Sitz in München. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke.

Die Argula-von-Grumbach-Stiftung dient besonders der Ausschreibung und Verleihung des Argula-von-Grumbach-Preises, dem Gleichstellungsförderpreis der Evangelisch-Lutherischen-Kirche in Bayern.

efi - die landesweite evangelische Frauenzeitung

"efi", die Zeitschrift für politisch und sozial Interessierte in Kirche und Gesellschaft, bietet Berichte und Hintergründe, Veranstaltungshinweise und religiös-spirituelle Anregungen. "efi" erscheint viermal jährlich mit jeweils einem Schwerpunktthema und verschiedenen Rubriken wie Frauennetzwerke, Weltweite Schwesterlichkeit, „efi schaut genau“ und Veranstaltungshinweisen aus den Kirchenkreisen.

Das Einzelheft kann für 5 Euro (inkl. Porto) bezogen werden, das Abonnement (4 Hefte) kann im Jahresabo für 15 Euro bezogen werden. Eine Kostprobe ist online: efi-Online-Ausgabe.


03.07.2014 / Andrea Seidel
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