Handlungsfeld 8

Evangelische Medien

Laptop und Buch

Die evangelische Medienvielfalt in Bayern ist groß.

Bild: iStock / deepblue4you

Für jeden etwas: Information, Service, Spaß, Entspannung und Austausch – die evangelische Medien- und Programmvielfalt in Bayern ist groß.

Medien bestimmen unsere Lebenswelt. Wir nutzen sie täglich: Die Morgennachrichten zum Frühstück etwa, die Tageszeitung auf dem Weg zur Arbeit, die Firmennews aus dem Intranet zum Start in den Arbeitsalltag, für die Konferenz die Hintergrundinformationen aus dem WorldWideWeb.

Oder: Das Referat mithilfe von Online-Fachmagazinen unterfüttert, auf dem Heimweg die Facebook-Posts gecheckt, es warten die Magazine auf dem Couchtisch und nicht zu vergessen die abendlichen Lieblingssendungen im Fernsehen. Kommunikationsformen ändern sich ständig. Neue soziale Netze entstehen und neue Sprachformen prägen das gesellschaftliche Miteinander.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat in ihrer Fernseh- und Rundfunk-, Presse- und Verlagsarbeit sowie im Internet und in den sozialen Medien für die Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse der Menschen eigene Marken und Medienformate entwickelt.

„Sonntagsblatt“, Evangelischer Pressedienst (epd), Claudius-Verlag und „Vernetzte Kirche“ – mit diesen Marken ist das zentrale evangelische Medienhaus in Bayern auch über die Grenzen des Freistaates hinaus bekannt. Sendungen wie Lebensformen auf Sat1 oder das Wochenmagazin Kirche in Bayern erreichen zahlreiche Fernsehzuschauer. Mit öffentlich-rechtlichen Partnern wie beispielsweise dem Bayerischen Rundfunk werden beliebte Hörfunk-Formate wie „Auf ein Wort“ oder die „Evangelische Morgenfeier“ produziert und ausgestrahlt.

Verkündigungsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und das evangelische Medienhaus sind Motor der medialen Entwicklung und Gestalter der vielen Formate, sie sind aber auch jeweils kritische Gegenüber. So arbeiten die Redaktionen des Evangelischen Presseverbands – der epd, das Sonntagsblatt, die efa und das efs – unabhängig und inhaltlich im loyal-kritischen Gegenüber zur Landeskirche.


28.07.2014 / Andrea Seidel
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