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Bildung in den ersten Lebensjahren

Kindergarten

Die Erzieherinnen sind oft die ersten Begleiter der Entwicklungsschritte der Kinder

Bild: iStockPhoto / Dejan Ristovski

Die Erzieherinnen sind oft die ersten Begleiter der Entwicklungsschritte der Kinder: Sie erleben mit den Kindern den ersten Schritt, das erste Wort und im Kindergarten die ersten Sinnfragen.

Mehr als 1200 evangelische Kindertagesstätten gibt es in Bayern, darin Kinderkrippen für die 1- bis 3-Jährigen, Kindergartengruppen für die 3- bis 6-Jährigen und Kinderhorte für die 6- bis 10-Jährigen. Insgesamt werden dort mehr als 70.000 Kinder betreut. Die mehr als 700 kirchlichen und diakonischen Träger dieser evangelischen Kindertagesstätten haben sich im Evangelischen KITA-Verband Bayern zusammengeschlossen.

In den Kindertageseinrichtungen leisten die Mitarbeitenden tagtäglich einen entscheidenden Beitrag, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Kinder erfahren dort Erziehung und Bildung, die Wurzeln für ihr späteres Leben legen. Kinder aus verschiedenen Herkunftsfamilien, Nationen, Religionen und Traditionen lernen, miteinander zu spielen, zu streiten und mit Konflikten umzugehen.

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Sie erfahren etwas von der Kultur und vom Alltag anderer Kinder. Sie basteln und malen, sie hören Geschichten und feiern christliche Feste. Die Erzieherinnen und Erzieher wollen den Kindern Chancen eröffnen, ihnen dabei helfen, ihre Fantasie und Kreativität zu entfalten und die eigenen Wege zum Glauben zu finden; das ist nur ein kleiner Ausschnitt der stetigen Aufgaben.

Für die mehr als 7000 Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und -pfleger ist die Bildung, Erziehung und Betreuung der jeweils meist 25 Kinder in einer Gruppe eine anspruchsvolle pädagogische Aufgabe. Der Evangelische KITA-Verband Bayern hilft mit Fachberatung und einem breit gefächerten Fortbildungsangebot. Fortbildungen und Arbeitshilfen bietet auch der Arbeitsbereich Elementarbildung im Religionspädagogischen Zentrum in Heilsbronn.

Die Mitarbeitenden dort beraten pädagogische Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen bei religionspädagogischen Fragestellungen oder haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kirchengemeinden, die in der religionspädagogischen Arbeit mit kleinen Kindern (etwa 0 bis 6 Jahre) und ihren Familien engagiert sind.


15.02.2016 / Andrea Seidel